Decke tapezieren

Die Renovierung der eigenen vier Wände steht an? Ein Tapetenwechsel ist angesagt, auch an der Zimmerdecke. Zu den schwersten Aufgaben beim Erneuern der Tapete gehört, das Decke tapezieren. Man muss auf der Leiter zudem Kopf über mit den langen Tapetenbahnen arbeiten. Das Decke tapezieren ist eine Arbeit, die man am besten zu zweit verrichtet.

Die Vorbereitung

Die Auswahl der Tapete ist für das Decke tapezieren sehr wichtig. Mustertapeten sind hierfür sehr ungeeignet. Die meist gewählte Tapete für das Decke tapezieren ist die Raufaser. Sie lässt sich leicht verarbeiten außerdem muss nicht auch ein vorhandenes Muster geachtet werden. Wählt man jedoch eine qualitativ minderwertige Tapete, so setzt man sich schnell der Gefahr aus, dass gewisse Stellen an der Tapete durch das Aufweichen des Kleisters schnell reißen. Das erschwert selbstverständlich das über Kopf tapezieren um einiges. Die richtige qualitativ gute Tapete ist ausgewählt, nun ist es wichtig für einen Festen stand auf der Leiter zu sorgen. Wackelige alte Leitern sind sehr ungeeignet für das Decke tapezieren, da sich die Unfallgefahr dadurch sehr erhöht. Man sollte also ganz besonders darauf achten, dass es sich hierbei um eine gute stabile und standfeste Leiter handelt. Bei der Auswahl des richtigen Kleisters muss außerdem darauf geachtet werden, dass er eine besonders starke Klebfestigkeit ausweist. Durch die Temperaturschwankungen die sich an der Decke befinden zudem auch schwankende Luftfeuchtigkeit muss ein besonders hochwertiger Kleister verarbeitet werden.

Die Arbeitsschritte

Nachdem die nötigen Vorbereitungen getroffen sind, kann nun mit dem Zuschneiden der Bahnen begonnen werden. Man sollte nicht nur beim Decke tapezieren, sondern immer einen verschnitt von ca. 5 cm zugeben. Es folgt das Einkleistern, nicht zu viel und nicht zu wenig lautet hier das Rezept. Genau kann man das nicht sagen denn das ist eine reine Gefühlssache. Je nach Saugfähigkeit der Tapete wir einmal mehr einmal weniger Kleister aufgetragen. Ein wichtiger Punkt ist zudem das man die Bahnen immer zum Fenster hin anbringt, so vermeidet man durch das eindringende Licht durch die Fenster, das die Tapete hässliche Schatten wirft. Um die Tapete exakt und gerade anzubringen, ist er ratsam mit einer Wasserwaage und einem Maßband zu arbeiten. Nun kommt der Helfende zweite Mann zum Einsatz. Während man die Tapete zum Fenster hin ansetzt und langsam in kleinen Schritten anbringt, sollten die helfenden Hände den Rest der Tapete mit einem sauberen Besen nach oben halten. Das Decke tapezieren ist eine der anstrengendsten Arbeit bei der Renovierung der eigenen vier Wände. Trotzdem kann es zu zweit recht viel Spaß bereiten.

Foto: © Markus Schieder - Fotolia.com

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