Wann Rohrreiniger und Kammerjäger gerufen werden sollten

So schön es auch ist, ein Haus sein Eigen zu nennen: Es geht mit einer Menge Verantwortung einher. Sobald etwas kaputt ist, müssen Sie sich als Haubesitzer selbst darum kümmern. Das tun Sie, indem Sie entweder die Werkzeuge oder den Telefonhörer in die Hand nehmen. Denn manche Reparaturarbeiten lassen sich recht einfach selbst erledigen, während andere das Können und die Erfahrung von Fachleuten erfordern. Ein gutes Beispiel ist die Rohrreinigung. Neben verschiedenen Sanitärwerkzeugen hat wohl jeder Hausbesitzer eine Saugglocke zu Hause, mit der er verstopfte Abflüsse befreien kann. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn die Objekte, die im Rohr festhängen, leicht sind – Haare oder Papier zum Beispiel.

Bei hartnäckigen Problemen

Handelt es sich um eine hartnäckige Verstopfung, dann hilft der Pömpel nicht viel. Dann müssen die Rohrreiniger mit dem passenden Werkzeug anrücken. Viele Firmen bringen Chemikalien mit, die sie in die Rohre kippen und damit die Verstopfung auflösen. Die Methode ist für den Moment auch recht wirksam, zieht allerdings langfristig neue Probleme nach sich. Wie nämlich verschiedene Studien gezeigt haben, greifen chemische Reinigungsmittel die Rohre an. Auf Dauer sorgen sie also dafür, dass Löcher in den Rohren entstehen, deren Beseitigung weitaus teurer ist als die Entfernung der Verstopfung ohne Chemikalien. Entscheiden Sie sich also für eine Firma, die Rohre mit Hilfe einer Motorspirale reinigt, dann sollten anschließend keine Probleme auf Sie zukommen.

Apropos Leck im Abflussrohr:

Sollte bei Ihnen eins aufgetreten sein, dann kommen Sie nicht darum herum, Experten zu Hilfe zu holen. Die setzen verschiedene Geräte ein, um das Leck zu orten, die sehr wahrscheinlich nicht in Ihrem Werkzeugkoffer enthalten sind. Dazu gehört beispielsweise eine Wärmebildkamera, die anhand von Temperaturunterschieden zeigt, wo sich Löcher im Rohr befinden. Sollte es sich um einen Rohrbruch handeln, dann sind ein Taststab und ein Bodenmikrofon nötig, um den Ort der Beschädigung zu ermitteln.

Chemiekeule oder nicht?!

Insektenbekämpfung

Auch bei der Arbeit von Kammerjägern existiert die grundsätzliche Frage: Chemie oder konventionelle Methoden? Zahlreiche Unternehmen setzen darauf, Schädlinge mit chemischen Mitteln zu töten. Glücklicherweise gibt es auch Kammerjäger, die einen tierfreundlichen Weg wählen und das Ungeziefer etwa mit Hitze vertreiben. Dadurch bleiben Bettwanzen, Holzwürmer, Kakerlaken und andere Insekten am Leben, kehren jedoch nicht mehr in Ihr Haus zurück. Außerdem werden ihre Eier abgetötet, wodurch verhindert wird, dass der Nachwuchs schlüpfen und sich in Ihren vier Wänden ausbreiten kann.

Übrigens hat es in den seltensten Fällen mit mangelnder Hygiene zu tun, wenn sich Ungeziefer in einem Haus einnistet. Dennoch schämen sich viele Hausbesitzer, rechtzeitig einen Kammerjäger zu rufen. Im schlimmsten Fall haben sich die Tiere dann aber schon massiv vermehrt und ihren Lebensraum vergrößert, und die Beseitigung ist nicht nur viel aufwendiger, sondern verursacht auch noch viel höhere Kosten. Oftmals bieten Kammerjäger einen Bestimmungsservice an, der bei manchen Firmen sogar kostenlos ist. Dafür schicken Sie Fotos von den Schädlingen oder deren Hinterlassenschaften an die Kammerjäger, und die können anhand dessen erkennen, um welche Tiere es sich handelt. Dadurch können sie bereits einschätzen, wie der Einsatz aussehen sollte und welche Hilfsmittel sie mitbringen müssen. Das hält die Kosten in einem überschaubaren Rahmen.

Quelle Fotos: pixabay.com

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