Gemüsegarten selber anlegen

Der Trend geht immer mehr zum eigenen Garten hin. Aber nicht nur Blumen oder exotische Pflanzen lassen das Herz eines ambitionierten Hobbygärtners höher schlagen, auch der Genuss von selbstangebautem Gemüse ist jede Anstrengung wert. Nie hat man vitaminreiche Kost schneller, knackiger und vor allem frischer auf dem Teller als durch Eigenanbau. Zudem ist man sich der Herkunft gewiss und das Gemüse kann bedenkenlos zu sich genommen werden, da sich keinerlei Schadstoffe oder Pestizide darin befinden. Möchte man einen Gemüsegarten anlegen, gibt es bei der Planung einige Details zu beachten. Wichtig ist eine vorherige Abschätzung des Bedarfes an Gemüse, denn danach richtet sich zugleich die Größe des Beetes. Auch die Frage, ob lieber Samen oder Jungpflanzen verwendet werden, muss beim Gemüsegarten anlegen geklärt werden. Gerade bei Gurken und Tomaten bieten sich Jungpflanzen an, da das Ziehen aus Samen längere Zeit in Anspruch nimmt. Aber kleinere Gemüsearten, wie Radieschen, Kohlrabi oder Möhren können problemlos in einer Anzuchtschale oder ein einem sogenannten Frühbeet herangezogen werden.

Darauf gilt beim Anlegen eines Gemüsegartens zu achten

Beim Gemüsegarten anlegen spielt die Bodenvorbereitung eine besonders große Rolle. Vorab sollte untersucht werden, ob der Boden sich überhaupt in seiner Beschaffenheit für den Anbau von Gemüse eignet. Vor der Aussaat muss der Boden gründlich aufgelockert, geharkt und zum Abschluss glatt gezogen werden. So entsteht eine ebene Fläche, auf welcher entlang einer Richtschnur schmale Rillen gezogen werden. Darin werden die Samen in bestimmten Abständen ausgesät. Der Abstand ergibt sich aus der späteren Größe und den jeweiligen Ansprüchen der Pflanzen. Zwischen den Beeten angebrachte Holzbohlen als Laufwege sichern eine einfache Bearbeitung des Bodens. Verwendet man Jungpflanzen beim Gemüsegarten anlegen, sollte man darauf achten, dass diese einen intakten Wurzelballen besitzen. Mit einem speziellen Pflanzholz werden Löcher in den Boden gegraben und die Pflanzen hineingesetzt. Danach wird die Erde wieder leicht angedrückt. Wiederholtes Harken dient der besseren Durchlüftung des Erdbodens und fördert das Wachstum der Pflanzen. Für eine besondere Bio-Note kann als Dünger auch Pferde- oder Kuhmist eingesetzt werden. Man sollte sich beim Gemüsegarten anlegen vorab informieren, welche Pflanzen nicht und welche gut nebeneinander gedeihen können. Besonders Zwiebeln und Knoblauch haben eine Schutzfunktion und halten durch ihren Geruch Ungeziefer von anderen Pflanzen fern.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, so legen Sie sich doch selber ein Gemüsebeet an! Das Gemüsebeet bildet in vielen Gärten den Mittelpunkt des Gartens. Denn der Garten ist mehr als nur ein Ort der Erholung und des Grünstreifens vor dem eigenen Haus. Das Gemüsebeet bietet vielen Gartenbesitzern die Möglichkeit das eigene Gemüse anzubauen. Es erfordert etwas Geschick und Erfahrung. Diese Erfahrung kann man jedoch in diesem Fall selber sammeln. Somit steht dem Gemüsebeet nichts mehr im Wege. Ein Gemüsebeet hat den Vorteil, dass der Gartenbesitzer ständig frisches Gemüse aus dem Garten ernten kann. Besonders Gemüse, dass im Garten stark durch Dünger belastet ist, kann der Gärtner selber anbauen und ernten. Das schöne daran ist, als Suchen Sie sich im Garten einen geeigneten Platz und trennen sie ihn vom restlichen Garten deutlich ab. Das kann durch verschiedene Gartensteine geschehen. Achten Sie auf die Bodenqualität. Oft ist es nötig, den Boden mit Humus anzureichern. Viele Bauern bieten auch Humus aus dem eigenen Kuhstall an. Erkundigen Sie sich daher am besten vor Ort, ob eine Möglichkeit besteht aus solchen Quellen Humus zu beziehen. Denn nur wenn der Boden im guten Zustand ist, kann auch reichhaltiges und gesundes Gemüse wachsen! Das Gemüsebeet sollte einen Sonnigen Standort haben, achten Sie auf genügend Sonnenstunden. Was nicht ganz unwichtig ist, ist die Wetterseite. Gemüse mag es nicht dem Wetter gnadenlos ausgesetzt zu sein! Starker Regen- und Windeinfluss mindern das Wachstum der Pflanzen. Achten Sie darauf, das Sie das Gemüsebeet wind- und wettergeschützt anlegen!

Andenbeeren im Garten anpflanzen

Die Andenbeere, ebenfalls unter dem Namen Kapstachelbeere oder Physalis peruviana, kurz Physalis, bekannt, stammt ursprünglich aus Südamerika und wächst in Bolivien, Peru, Venezuela, Kolumbien und Ecuador. Die beliebte Frucht wird auch in Afrika, der indonesischen Insel Java, Australien, Kenia, den USA, Neuseeland, Indien sowie in Europa in Südfrankreich kultiviert, verwilderte Formen der Kapstachelbeere sind dort deshalb oftmals zu finden. Die Andenbeere gehört wie die Tomate zu den Nachtschattengewächsen. Die Früchte haben einen hohen Vitamin C, B1 sowie Eisen und Provitamin A Gehalt und gelten als sehr gesund. In der Naturmedizin Afrikas kommen die Blätter bei der Wundbehandlung ähnlich wie ein Pflaster zum Einsatz und verschiedene Pflanzenteile bei Durchfallerkrankungen. Die Andenbeere ist nicht nur eine wohlschmeckende Furcht, sie erinnert mit ihrem leicht säuerlichen Geschmack an Stachelbeeren, sondern auch eine äußerst attraktive Pflanze. Orangegelbe Früchte stecken in pergamentartigen Lampionhüllen, die gelben Blüten mit den bläulichen Staubbeuteln wirken zart und dabei sehr apart. Die Physalis hat eiförmig zugespitzte Blätter, die Stängel weisen eine weiche Behaarung auf. Die mehrjährige Pflanze erreicht in warmen Ländern eine Wuchshöhe von einem halben Meter bis zu zwei Metern. Wie die Tomate ist auch die Kapstachelbeere nicht winterhart, lässt sich aber dennoch relativ problemlos im Garten anbauen. Allerdings kommt die Andenbeere in Regionen, die sehr frühe Herbstfröste haben, kaum zur Reife, sodass sich ein Anbau nicht wirklich rentiert. Das Wärme liebende Gewächs benötigt einen lockeren Boden sowie einen vollsonnigen, geschützten Standort. Physalis gedeihen am besten in Gebieten, die auch für ihre Weine bekannt sind oder in Landstrichen, in denen sich sonnenhungriges Obst wie Kirschen und Pfirsiche wohlfühlt. Der Anbau der Kapstachelbeere stellt zwar auch im Gewächshaus kein Problem dar, doch eine Reihe von Versuchen hat gezeigt, dass die Pflanze sich dort nicht besonders wohl fühlt. Unter dem Glasdach wächst die Kapstachelbeere zwar schneller und erlaubt eine frühere Ernte der augenscheinlich reifen Früchte, doch die Wuchskraft der Andenbeere geht überwiegend in die Blätter und weniger in die Blütenstände. Hinzu kommt, dass Physalis aus dem Gewächshaus deutlich weniger Aroma aufweist als Freilandfrüchte. Es fehlt nicht nur die Süße, sondern auch das typische Aroma.

Tomaten gehören mitunter zu dem Gemüse, dass nicht nur im Garten, sondern auch auf Balkonen gerne kultiviert wird. Sie schmecken nicht nur vorzüglich, sondern zieren mit ihren roten Früchten ihren Standort.

Wo können Tomaten gedeihen?

Wer Tomaten pflanzen möchte, sollte zu erst den richtigen Platz auswählen. Zum Tomaten Säen ist der sonnigste Platz im Garten geeignet. Idealerweise vor einer Südwand, denn hier wird die Wärme noch einmal zurückgestrahlt. Wichtig ist zudem, dass die Tomatenpflanzen vor Regen und anderen Witterungen geschützt werden. Bei dem Boden sollte es sich um einen nährstoffreichen Humus mit viel Feuchtigkeit handeln. Bereits im Herbst sollte Mist oder Kompost untergearbeitet werden. Zum Düngen verwendet man idealerweise die Blätter der Tomaten. Hier gilt, dass nur gesunde Blätter verwendet werden. Alle anderen gehören in den Hausmüll, da sie meistens Pilze enthalten und die Pflanzen somit schädigen.

Das Aussähen der Tomatenpflanzen

Bereits während der zweiten Märzhälfte sollte man Tomaten pflanzen. Dazu verwendet man Anzuchtkästen, die bei Zimmertemperatur gelagert werden. Wer zum Tomaten Säen ungebeiztes Saatgut verwendet, sollte dieses vorab in einem Kaltwasserauszug mit Knoblauch behandeln. Dadurch können die Samen schneller und besser keimen. Außerdem beugt der Auszug Pilzkrankheiten vor. Sobald die Tomaten die ersten richtigen Blätter zeigen, muss man sie in einem Abstand von 3 bis 5 cm pikieren. Frühestens nach dem 20. Mai können die Tomatenpflanzen dann in das Freiland gesetzt werden. Vorher könnte es noch einmal zu Frost kommen, den die Tomaten nicht vertragen. Beim Tomaten Pflegen ist darauf zu achten, dass diese keinen Regen abbekommen. Beim Gießen sollte das Wasser immer in die Gießmulden fließen. Tomaten haben einen sehr hohen Phosphor- und Stickstoffbedarf, der allerdings durch guten Kompost gedeckt werden kann. Wer unter Glas oder Folie Tomaten pflanzen möchte, sollte auf ausreichend Belüftung achten. Zum Tomaten Pflegen zählt auch die Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten. Hier empfiehlt sich Stachelhalmbrühe. Beim Tomaten Säen im Innenbereich, sollten die Pflanzen regelmäßig leicht geschüttelt werden. Beim Tomaten Pflegen sollte bedacht werden, dass die Tomaten selber Schatten bevorzugen und nur die Blätter Sonne benötigen.

Gurken kommen ursprünglich aus Südasien und Vorderindien zu uns. Als kalorienarme gesunde Speise bereichern sie vor allem den sommerlichen Speiseplan, als Einmachgurken auch den Winter. Sie sind sehr wärmeliebend und brauchen einen gut vorbereiteten nährstoffreichen Boden. Sie sind sehr frostempfindlich und dürfen nicht vor den Eisheiligen ins Freiland. Bei der Auswahl der perfekten Gurkensorte für Ihren Garten sollten Sie beachten, dass es unterschiedliche Gurkenarten gibt. Sie können auch zu exotischen Artverwandten greifen, die Ihren Garten um eine Rarität bereichern können.

Gurken säen, Gurken pflanzen

Die frühesten Aussaattermine fürs Freiland in milden Gebieten sind Anfang Mai. Bis die ersten Triebe sich zeigen ist die Frostgefahr meist vorüber. Gurken säen sich leicht in Blumentöpfe oder Torftöpfe auf der warmen, hellen Fensterbank. Das Beet wird schon im Herbst gut vorbereitet. Am Besten eignet sich ein Hügel aus reichlich Kompost oder gelagertem Pferdemist; der zeitig angelegt wird. Dieser wird mit guter Muttererde abgedeckt. Zum Pflanztermin wird eine Rinne gezogen. Die Gurken pflanzen sich im Frühjahr im Abstand von ca. 30-40 cm eingesetzt, wenn sie mindestens 2-3 starke Blätter getrieben haben. Neben die vorgezogenen Gurken säen sich die Samen in direkter Aussaat ins Beet. Die Ernte wird dadurch bis in den späten Herbst verlängert.

Pflege der Gurkenpflanzen

Nach dem Erscheinen des vierten oder fünften Blattes kann man die Triebspitzen auskneifen. Es bilden sich mehr reich tragende Seitentriebe. Das Beet muss regelmässig feucht gehalten werden, da Trockenheit zu Wachstumsstau und bitteren Früchten führt. Am Besten man gießt mit warmem, abgestandenen Wasser. Gurken sind von Natur aus Rankpflanzen und freuen sich über jede Rankhilfe. Dafür eignen sich Gitter oder Zaunstücke besser als Netze, da sie die schweren Früchte auch tragen können. Die Früchte kommen vom Boden weg und bleiben sauber und von kriechenden Schädlingen  weniger befallen.

Gurken pflanzen

Das Gurkensortenangebot ist reichhaltig von den langen Schlangengurken, Salatgurken zu den robusteren, kleinen Einmachgurken. Dennoch sind sie alle anfällig für Pilzkrankheiten. Dagegen hilft vor allem eine sorgfältige, pilzresistente Sortenauswahl und gelegentliches Besprühen mit Schachtelhalmbrühe. Neben Gurken säen sich Dill, Zuckermais oder Erbsen als bewährte Nachbarpflanzen, die gleichzeitig als Windschutz dienen. Neben den Gurken pflanzen sich gut auch Bohnen, Lauch, Sellerie, Rote Beete, Kohl und Salat. Tomaten und Gurken lieben einander nicht und sollten daher nicht nebeneinander gepflanzt werden. Geerntet werden die reifen Früchte je nach Sorte von Anfang Juli bis September. Mit dem ersten Frost erfrieren die Pflanzen schnell.

Karotten im Garten anpflanzen

Karotten werden gerne im Garten angepflanzt. Der Grund liegt auf der Hand. Sie sind leicht zu kultivieren und bereichern den Gartenbesitzer um eine leckere Ernte.

Die Aussaatzeit und Ernte der Karotten

Die Karotten werden in zwei Sorten unterschieden, die Früh- und die Spätkarotten. Die ersteren werden schon Ende März gesät, die Spätkarotten können bis Ende April gesät werden. Die Zeit der Reife ist von der jeweiligen Sorte abhängig. Aber in der Regel sind die Karotten nach 12 Wochen erntereif, bei den Spätmöhren kann die Reifezeit auch ein halbes Jahr betragen. Wer die Frühkarotten lieber etwas zarter mag, kann die Möhren auch schon nach wenigen Wochen ernten. Reife Möhren erkennt man daran, dass sich ein kräftiges und hochgewachsenes Kraut an der Erdoberfläche befindet. Geerntet werden die Pflanzen einfach indem sie ausgehoben oder herausgezogen werden. Anschließend wird das Kraut entfernt. Dabei sollten die Möhren nicht beschädigt werden, da sie sonst leicht zu faulen beginnen.

Karotten sähen und pflegen

Bevor man die Karotten sähen kann, sollte der Boden umgegraben werden, um ihn etwas aufzulockern. Der Boden sollte idealerweise mit Kompost angereichert werden, alternativ kann auch spezieller Kunstdünger verwendet werden. Das Karotten sähen kann durch ein Holzbrett erleichtert werden, mit dem Furchen in den lockeren Boden gedrückt werden. Um einen günstiges Wachstum zu fördern, darf die Saat nicht zu dicht aneinander gesät werden und die Reihen sollten etwa einen Abstand von 15cm haben. Die Saattiefe beträgt etwa einen bis zwei Zentimeter. Nach dem Karotten sähen wird das Saatgut wieder locker mit Erde zugedeckt. Zum Schluss werden die frisch gelegte Saat gegegossen. Es ist wichtig die Beete weitestgehend von Unkraut zu befreien, da die langsam wachsenden Keimlinge leicht überwuchert werden können. Zudem ist es bei Trockenheit notwendig, die Beete regelmäßig zu bewässern. Ein natürlicher Feind der Keimlinge sind die Möhrenfliegen. Diese kleinen Insekten können das Karotten anpflanzen zu einer Qual machen und die gesamte Ernte verderben. Diese kleine, schwarze Fliege legt ihre Eier an den Wurzelhals der Karotten. Später schlüpfen die Larven, kriechen in die Wurzel und bohren sich dann in die Knolle. Es entstehen die fadendünne Gänge in der gesamten Rübe. Um das zu umgehen sollten  Kulturschutznetze über die Möhrenbeete gelegt werden. Die Möhrenfliegen können das Gemüse damit nicht mehr erreichen. Mit ein wenig Geduld und Mühe kann man vitaminreiche und sehr köstliche Karotten anpflanzen. Guten Appetit!

Paprika im eigenen Garten ziehen

Auch wenn der Paprika nicht zu den einheimischen Gemüsepflanzen zählt, ist er doch heutzutage ein fester Bestandteil in der heimischen Küche. Und so gehört Paprika ebenso wie die Tomate und Gurke häufig zur Standardbepflanzung im Garten.Mit dem Paprika anbauen kann bereits Mitte Februar begonnen werden allerdings dann nur in Saatkästen, Schalen oder Töpfen, die in einer warmen Umgebung ihren Platz finden sollten. Denn die Nachtschattengewächse stammen ursprünglich aus sonnigen, warmen Gebieten und benötigen viel Licht und Wärme. Zum Paprika anbauen auf der Fensterbank wird der Paprikasamen ca. 1 cm tief in der Erde verteilt. Diese Erde sollte keinen Dünger jedoch stets feucht aber nicht zu nass gehalten werden. Die ideale Temperatur zum Paprika anbauen beträgt in der Regel zwischen 23 - 25 Grad.

Das Aussetzen der Paprikapflanzen nach draußen

Sind die ersten Samen gekeimt und die Pflänzchen haben bereits vier Blättchen kann der Paprika pikiert (vereinzelt) werden. Je nach Außentemperatur können die Paprika pflanzen dann ab Mitte April bis Anfang Mai in das Beet im Garten im Abstand von ca. 50 cm umgesetzt werden. Handelt es sich hingegen um größere Sorten dann wiederum sollte auch der Abstand entsprechend erweitert werden damit sich die Wurzeln ausbreiten können. Zum Paprikaanbauen ist generell ein geschützter und zugleich sonniger Standort im Garten zu wählen. Darüber hinaus bevorzugen die Paprika pflanzen einen leicht sandigen, leicht sauren bis neutralen Boden, der Urgesteinsmehl sowie Kompost enthält. Besonders wohl fühlen sich die Paprika pflanzen in der Nähe von beispielsweise Gurken, Melonen und Auberginen. Die Paprikapflanzen bedürfen keiner großen Pflege allerdings sollten die ersten Knospen der Pflanze abgeknipst werden, um eine reiche Ernte zu gewährleisten. Da Paprikapflanzen eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen können, kann der obere Trieb der Pflanze nach einiger Zeit abgeschnitten werden denn so wird die Pflanze klein und buschig bleiben. Geerntet wird die Paprika sobald die Früchte eine leuchtend rote, gelbe oder grüne Farbe annehmen je nach Sorte. Paprika ist eine mehrjährige Pflanze. Da sie jedoch überaus frostempfindlich ist, gelingt ein Überwintern der Pflanze nur recht selten.

Das Radieschen im eigenen Garten

Die meisten Hobby Gärtner haben bereits im zarten Kindesalter den ersten Kontakt mit dem Radieschen säen gehabt. Radieschen säen war eine beliebte Aufgabe im elterlichen Garten, die bereits Kindergarten- und Schulkinder unter der Aufsicht der Eltern durchführen durften. Beachtet man einige Details, kann man hierbei keine Fehler machen und wird sich über schnell wachsende und große Radieschen freuen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zum Anbau von Radieschen, welche zum Erfolg und einem reichen Ertrag führen. Man kann Radieschen bereits im Frühjahr säen und diese später pikieren, sowie anschließend im Garten pflanzen. Entscheidet man sich für das Radieschen pflanzen, können die Samen frühzeitig in der Wohnung zu kräftigen Radieschen Pflanzen heran gezogen werden.

Das Aussähen der Radieschen

Zum Radieschensäen in der Wohnung ist es möglich, entweder ein Indoor Gewächshaus, aber auch einen einfachen Blumenkasten auf dem Fensterbrett zu nutzen. Hierbei wird häufig der Samen auf einem feuchten Küchentuch zum keimen gebracht, aber auch direkt unter einer dünnen Schicht Erde ausgesät. Beim Radieschensäen unter dem Vorbehalt des späteren Radieschenpflanzen ist es nicht so wichtig, große Abstände zwischen den Samen einzuhalten. Durch das spätere Pikieren der Radieschenpflanzen werden die Abstände später eingefügt und in optimalen Abständen in den Garten gepflanzt.

Ob man beim Anbau von Radieschen auf das Radieschen säen im Beet, oder die Aufzucht im Wohnraum zurückgreift, obliegt den eigenen Bedürfnissen und hat keinerlei Einfluss auf ein kräftiges Wachstum der Pflanzen. Säht man Radieschen direkt im Garten aus, sollte ein Mindestabstand der Samen von 1,5 Zentimetern eingehalten werden. Nur so kann man ein kräftiges Wachstum der Radieschen gewährleisten und bietet den Knollen genug Platz zum wachsen. Diese Möglichkeit wird am häufigsten genutzt und benötigt nur einen sehr geringen Arbeitsaufwand, beachtet man beim Radieschen säen den Abstand der für ein kräftiges und gesundes Wachstum notwendig ist. Wer sich für das Radieschen sähen im Haus entscheidet, kann die kräftigsten Pflanzen auswählen und direkt im Beet im Garten einbringen. Hierbei sollte ebenfalls auf einen notwendigen Mindestabstand von 1,5 Zentimetern zwischen den Pflanzen geachtet werden, um den Radieschen die optimalen Bedingungen für ein kräftiges Wachstum bieten zu können.

Quelle Fotos: pixabay.com

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Mittwoch, November 15, 2017 - 08:15

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