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Videoüberwachungsanlage für das Eigenheim

Videoüberwachungsanlage für das Eigenheim

Für manchen Eigenheimbesitzer kann es sich lohnen, ein Videoüberwachungssystem zu installieren, um unliebsame Gäste fernzuhalten. Vor der Installation sind grundsätzliche Überlegungen vorzunehmen. Je nach System registrieren automatische Überwachungsanlagen verschiedene Signale wie Temperatur, Bewegung, Wassereinbruch oder auch austretende Gase. Aufgrund dieser ermittelten Signale werden je nach Aufbau der Anlage via E-Mail, Smartphone oder Handy Benachrichtigungen an den Empfänger gesendet. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass normale Webcams zu Überwachungs- und Aufzeichnungszwecken nicht hinreichend geeignet sind.

Die analoge Überwachungsanlage
Die Vorteile einer analogen Überwachungsanlage liegen darin, dass diese dem Benutzer als anschlussfertiges System angeboten wird und dass sie mit einer guten Auflösung überzeugen kann. Jedoch muss hierbei auf passende Anschlüsse zur Aufzeichnung geachtet werden. Verschiedene Bauweisen unterscheiden sich in der Anschlussart, der Aufzeichnungs-Qualität und der Aufzeichnungs-Kapazität. Nachteilig ist die oft recht aufwendige und umständliche Verlegung der Kabel zur Stromversorgung und Datenübertragung.

Digitale Lösungen
Bei digitalen Anlagen werden die Signale drahtlos über eine WLAN Verbindung gesendet. Eine flexible und diskrete Positionierung am Haus oder im Garten ist auf diese Weise einfach zu realisieren. Der Einsatz digitaler Technik ermöglicht es, ein Überwachungs-Netz aufzubauen, welches die erfassten Daten über das Internet weiterleitet. Aber Vorsicht! Einem unerfahrenen Nutzer ist von der Einrichtung eines solchen Netzwerkes abzuraten. Ist das System unzureichend gesichert, können Fremde auf vertrauliche Daten zugreifen. Besser sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der das System mit effektivem Schutz vor Fremdzugriffen einrichtet.

Worauf achten?
Essenziell für eine Überwachungsanlage sind die Kameras für die unterschiedlichen Einsatzgebiete. Für Innenräume sind Geräte mit einem großen Blickwinkel vorzuziehen, wogegen im Außenbereich wassergeschützte Objektive eingesetzt werden, die auf eine Entfernung von mehreren Metern erkennbare Aufzeichnungen liefern. Digitale Funk-Komplettsysteme sind mittlerweile auch für private Haushalte erschwinglich.Bei der Videoüberwachung sind allerdings die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zu berücksichtigen. Die Privatsphäre von Bundesbürgern wird in diesen Bestimmungen genau geregelt. Beim eigenen Haus darf die Überwachung nicht über die Grundstücksgrenze hinausreichen. Besonders problematisch wird es bei bereits erwähnten Fremdzugriffen. Denn der Betreiber der Überwachungstechnik hat in diesen Fällen bei eventuellen Rechtsfragen die volle Verantwortung bei Missbrauchsfällen zu tragen.

Die Anbringung der einzelnen Kameras richtet sich nach den Gegebenheiten. Der Blickwinkel sollte nicht durch Büsche, Bäume oder Mauern eingeschränkt werden. Im Haus ist die Montage an der Decke vorteilhaft, da der Blickwinkel optimal ausgenutzt werden kann. Oftmals werden Kameras in den Ecken der Zimmer montiert.  Laufwege wie Dielen, Eingänge und Türen gehören zu den bevorzugten Überwachungsobjekten. Eventuelle Kabelzuführungen sind bei der Wahl des Einbauortes zu berücksichtigen.

Bei der Einrichtung der Sicherheitszentrale sind die Anweisungen der beiliegenden Anleitungen genau zu befolgen. Eventuelle Installations-CD’s können die Installierung vereinfachen. Dafür werden die Kamerageräte mit der Sicherheitszentrale verbunden, anschließend ist den Programmanweisungen Folge zu leisten. Wer in seinem Eigenheim ein Überwachungssystem einrichten möchte, der sollte dieses Vorhaben unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften gründlich planen. Die Einbindung von Videoüberwachung im Eigenheim kann durchaus behilflich sein, sich gegen Einbrecher abzusichern. Dabei bleibt zu beachten, dass analoge Kameras eventuell einfacher einzurichten sind. Der Trend geht jedoch zu kabellosen IP-Kameras.

Bildquelle: feawt | crestock.de

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